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Tierärztliche Gemeinschafts-
praxis Dr. Marholdt
Zum Lattersberg 2
66787 Wadgassen
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Telefax: 03 22 23 75 88 72
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Unsere Sprechstunden
Mo, Di, Do, Fr: 9.00 - 11.30 h
und 16.00 - 18.30 h
Mi: 16.00 - 18.30 h
Sa: 10.00 - 11.30 h
oder nach Terminvereinbarung
Parasiten
Ektoparasiten (die sich auf dem Tier befinden) sind nicht immer nur lustig, sondern haben auch als Überträger von Krankheiten (Flöhe können Bandwürmer übertragen, Zecken z.B. die Babesiose oder Borreliose) eine Bedeutung.
Am geläufigsten sind in unserer Region Flöhe, Zecken (die braune Hundzecke, der Holzbock und die Auwaldzecke), Haarlinge und Läuse.
Für Hunde, die in den Urlaub nach Süden mitreisen dürfen, sollte noch die Sandmücke (Überträger der Leishmaniose) erwähnt werden.
Wir beraten Sie in unserer Praxis gerne über geeignete Präparate zur Prophylaxe und Bekämpfung dieser Parasiten.
Weitere Informationen finden Sie unter:
Daneben haben auch Endoparasiten (die sich in dem Tier befinden) eine große Bedeutung.
Man unterscheidet prinzipiell Würmer (Helminthen) von einzelligen Parasiten (Protozoen, z.B. Giardien).
Informationen zu Giardien erhalten Sie unter:
Die Würmer wiederum unterteilen sich in Bandwürmer (Cestoden), Rundwürmer (Nematoden) und Saugwürmer (Trematoden).
Nicht immer ist ein endoparasitärer Befall mit bloßem Auge erkennbar. Oft werden die Eier der Parasiten im Kot ausgeschieden. Die Eier (oder sog. Oocysten im Fall der Giardien) sind zwar infektiös, aber nur mikroskopisch nachweisbar.
Daher raten wir zu einer regelmäßigen mikroskopischen Kotuntersuchung. Damit können Sie Ihren Tieren eine Wurmbehandlung ersparen, sofern diese nicht nötig ist. Wird von uns ein Befall festgestellt, kann er gezielt behandelt werden.
Eine Entwurmung stellt immer eine therapeutische Maßnahme dar, sie bietet keinen prophylaktischen Schutz für die Zukunft.
Hinzu kommt, dass nicht ein einziges Wurmmittel für alle Parasiten gleichermaßen geeignet ist. Außerdem muss beachtet werden, dass bei vielen Medikamenten die Eier der Parasiten nicht mit abgetötet werden, sodass das diese nach ihrer Entwicklungszeit wieder zu adulten Stadien heranwachsen, ohne dass der Zyklus durchbrochen wurde.
Falls Sie für Ihr Tier eine Kotuntersuchung wünschen, müssen sie lediglich eine Sammelkotprobe (im Idealfall kleine Mengen aus 3 Häufchen) bei uns in der Sprechstunde vorbeibringen. Geeignete hygienische Transportgefäße erhalten sie natürlich ebenfalls bei uns.
Wir beraten Sie gerne, welche Kotuntersuchung sich im Einzelfall für Ihr Tier eignet.
Parasiten unserer Haustiere stellen auch in unterschiedlichem Maße für uns Menschen eine Infektionsgefahr dar, daher sollten prinzipielle hygienische Maßnahmen immer eingehalten werden.