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Tierärztliche Gemeinschafts-
praxis Dr. Marholdt
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Unsere Sprechstunden
Mo, Di, Do, Fr: 9.00 - 11.30 h
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Mi: 16.00 - 18.30 h
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oder nach Terminvereinbarung
Zecken
Informationen für Hundebesitzer zur Thematik Zeckengefährdung
In Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Kurt Pfister
Institut für Vergleichende Tropenmedizin und Parasitologie der Universität München
Babesiose
Übertragung
Babesien sind Einzeller, die je nach geographischer Verbreitung durch verschiedene Schildzeckenarten übertragen werden. In Deutschland geschieht dies durch den Biss
der Buntzecke (Dermacentor reticulatus). Die Babesien befallen und zerstören die roten Blutkörperchen der Hunde.
Symptome
Fieber, Mattigkeit, Schwäche, Abmagerung, Blutarmut, Gelbsucht, Dunkelfärbung des Urins.
Vorbeugung
Zeckenabwehr durch Halsbänder und Spot-on-Präparate (Wahl des Präparates in Absprache mit dem betreuenden Tierarzt), regelmäßiges Entfernen von Zecken nach dem
„Gassi-Gehen“; eine Impfung ist in Deutschland nach tierseuchenrechtlichen Bestimmungen verboten.
Lyme-Borreliose
Übertragung
Die Übertragung der Borrelien (Schraubenbakterien) erfolgt beim Saugakt durch verschiedene Entwicklungsstadien des Gemeinen Holzbocks (Ixodes ricinus), einer in
Deutschland weit verbreiteten Zeckenart. Nicht jede Zecke überträgt beim Saugakt Borrelien.
Symptome
Fieber, Mattigkeit, Fressunlust, Lahmheiten mit Schmerzhaftigkeit von Gelenken.
Vorbeugung
Zeckenabwehr durch Halsbänder und Spot-on-Präparate (Wahl des Präparates in Absprache mit dem betreuenden Tierarzt), regelmäßiges Entfernen von Zecken nach dem
„Gassi-Gehen“, da diese frühestens nach 16 Stunden Saugdauer die Borrelien auf den Hund übertragen. Eine Impfung gegen Borrelia burgdorferi sensu stricto wird in
Deutschland angeboten.
Anaplasmose (Canine Granulozytäre Ehrlichiose)
Übertragung
Die Anaplasmose ist beim Hund in Deutschland weit verbreitet. Anaplasma phagocytophilum (Rickettsiales) wird wie die Borrelien durch den Gemeinen Holzbock (Ixodes
ricinus) auf Hunde übertragen. Diese Bakterien vermehren sich in den weißen Blutkörperchen.
Symptome
Die klinischen Erscheinungen sind meist unspezifisch und können sich in Form von Fieber, Mattigkeit, Fressunlust, Gewichtsverlust, Lymphknotenschwellungen und
anderen Symptomen äußern. Ein wichtiger Hinweis auf Vorliegen einer Anaplasmose ist eine Verminderung der Blutplättchen.
Vorbeugung
Zeckenabwehr durch Halsbänder und Spot-on-Präparate (Wahl des Präparates in Absprache mit dem betreuenden Tierarzt), regelmäßiges Entfernen von Zecken nach dem
„Gassi-Gehen“, da diese den Erreger nach ca. 24 Stunden Saugdauer übertragen.