
Informationen für Hundebesitzer zur Thematik Zeckengefährdung

Babesiose
Übertragung:
Babesien sind Einzeller, die je nach geographischer Verbreitung durch verschiedene Schildzeckenarten übertragen werden. In Deutschland geschieht dies durch den Biss der Buntzecke (Dermacentor reticulatus). Die Babesien befallen und zerstören die roten Blutkörperchen der Hunde.
Vorbeugung:
Zeckenabwehr durch Halsbänder und Spot-on-Präparate (Wahl des Präparates in Absprache mit dem betreuenden Tierarzt), regelmäßiges Entfernen von Zecken nach dem „Gassi-Gehen“; eine Impfung ist in Deutschland nach tierseuchenrechtlichen Bestimmungen verboten.

Vorbeugung:
Zeckenabwehr durch Halsbänder und Spot-on-Präparate (Wahl des Präparates in Absprache mit dem betreuenden Tierarzt), regelmäßiges Entfernen von Zecken nach dem „Gassi-Gehen“, da diese frühestens nach 16 Stunden Saugdauer die Borrelien auf den Hund übertragen. Eine Impfung gegen Borrelia burgdorferi sensu stricto wird in Deutschland angeboten.
Symptome:
Fieber, Mattigkeit, Fressunlust, Lahmheiten mit Schmerzhaftigkeit von Gelenken.
Lyme-Borreliose
Übertragung:
Die Übertragung der Borrelien (Schraubenbakterien) erfolgt beim Saugakt durch verschiedene Entwicklungsstadien des Gemeinen Holzbocks (Ixodes ricinus), einer in Deutschland weit verbreiteten Zeckenart. Nicht jede Zecke überträgt beim Saugakt Borrelien.